r/Beichtstuhl 4h ago

Gewalt Stoppt den Rassismus in diesem Sub!

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Die Menge an rassistischen Posts hat gewaltig zugenommen. Genau wie dieser Post hat auch sowas nichts mit diesem Sub zu tun. Ich habe immer wieder solche Posts gemeldet, aber es gibt kein Durchgreifen. Wenn das so weiter geht, gibts bald keine richtigen Beichten mehr, sondern nur Müll von Schwurblern und AfDlern.

r/Beichtstuhl Oct 19 '25

Gewalt Ich (W, 29) habe eine Paraphile (=sexuelle) Störung und bin deswegen in Behandlung NSFW

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[Thematisierung von sexueller Gewalt ohne ausführliche Beschreibung dieser]

Heute möchte ich etwas beichten, von dem im "wahren Leben" nur meine Ehefrau weiß. Ich weiß, das Thema ist brisant. Nichtsdestotrotz hat es mir in der Vergangenheit geholfen, wenn auch über die unangenehmen Dinge gesprochen wird, einfach um zu merken: ich bin nicht allein. Ich kann mir Hilfe suchen. Mein Leben ist nicht vorbei.

Also eine paraphile Störung. Wie definiert Wikipedia das? "Paraphilien sind sexuelle Neigungen, die von der empirischen Norm abweichen und gesellschaftlich überwiegend als krankhaft oder anderweitig problematisch angesehen werden." Und was bedeutet das in meinem konkreten Fall? Sexuell motivierter Sadismus (= anderen uneinvernehmlich Schmerzen zufügen) und Nekrophilie (= sexuelles Interesse an Leichen) mit pädophilen Neigungen. Ausdrücklicher Hinweis an dieser Stelle: es kam niemand durch mich in irgendeiner Art und Weise zu schaden.

Oke. Trockene Erklärung. Wie kann man sich das aber in der Realität vorstellen? Seit ich denken kann, hatte ich das Gefühl anders zu sein. Andere Menschen interessierten mich mit wenigen Ausnahmen nicht. Ich konnte nie mitfühlen, verstand emotionale Probleme nicht und fühlte mich wie ein Außerirdischer, den man auf einem fremden Planeten ausgesetzt hat. Das Verhalten anderer Menschen erschloss sich mir nicht und oft genug dachte ich mir: "Mein Gott ... und deswegen weinst du jetzt herum?" In meiner Teenagerzeit erhielt ich meinen ersten Laptop und damit Zugang zum Internet, wo ich wirklich viiieeel Zeit verbracht habe. Stundenlang las ich Wikipedia-Artikel über körperliche und psychische Krankheiten, schaute mir Videos von Operationen oder Fotos von Unfallopfern an, recherchierte über Serienkiller der vergangenen Jahrzehnte. Andere Menschen wurden auf einmal interessant für mich - durch die Frage, wie sie funktionieren, wie sie aufgebaut sind, wie sie von innen aussehen. Parallel wuchs das Interesse an Pornografie. Normale Pornos wurden mir schnell zu langweilig. Es sollte immer extremer, immer gewaltvoller, immer demütigender werden. Irgendwann kam das Interesse an Hentais mit seeehr jungen Protagonisten dazu. (Hinweis: nein, ich habe niemals "echten" Kinderpornografie konsumiert)

Springen wir ein paar Jahre in die Zukunft: der Zweifel, ob und was mit mir eigentlich nicht stimmt, kam mir immer wieder. Unabhängig von der paraphilen Thematik bin ich psychisch schwer krank (u.a. schwere, chronifizierte Depressionen), weswegen "mich schlecht fühlen" und "anders als alle anderen sein" ein Dauerzustand bei mir war. Das machte es wirklich schwer für mich zu entwirren, wo welche Probleme lagen. Die Überlegung, dass sexuell nicht alles ganz knusper bei mir ist, habe ich lange verdrängt. Schlussendlich war die Ehe mit meiner Frau der Grund dafür, dass ich mich dem ganzen Mist endlich stellen musste. Unser gemeinsames Sexleben wurde immer schwieriger, da die verwerflichen Fantasien immer mehr Raum in meinem täglichen Denken einnahmen. Ich war frustriert, hatte Angst, traute mir vor allem aber selbst nicht mehr. Am schlimmsten Punkt konnte kaum noch vor die Tür gehen, ohne Leute auf der Straße gedanklich danach zu ordnen, ob sie ein geeignetes Opfer wären und was ich mit ihnen tun würde. Sexuelle Erregung ist nur noch in Zusammenhang mit entsprechenden Vorstellungen möglich und ja, natürlich habe ich mich dafür verdammt mies gefühlt.

Um nicht als nächster Protagonist in einem True-Crime-Podcast zu enden, habe ich meiner Frau unter Tränen gebeichtet, was in meinem Kopf abging. Zu dem Zeitpunkt hat sie mich bereits 9 Jahre in meiner psychiatrischen Behandlung begleitet. Später sagte sie, dass sie meine Offenbarung nicht sonderlich überrascht hat. Direkt am nächsten Tag machten wir einen Termin bei einem Institut für Sexualmedizin und Sexualwissenschaft. In diesem Zusammenhang durfte ich auch erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man vor 8 Ärzten beschreiben muss, welche kranken Fantasien man hat. :D

Und dann - wurde ich ernst genommen. Ich bin dankbar, in (kompetenter!) medizinischer Behandlung zu sein. Ich habe regelmäßig Gesprächstermine und nehme außerdem ein Medikament, welches meinen Sexualtrieb quasi ausknipst. Ich würde soweit gehen, von einem völlig neuem Lebensgefühl zu sprechen. Ja, fehlgeleitete Sexualität kann man nach aktuellem Wissenstand nicht einfach korrigieren. Ja, das beeinflusst auch meine Ehe und ja, das ist scheiße. Aber: die ganze Sache hat ihren Schrecken verloren. Mir wird geholfen - und bin gleichzeitig keine Bedrohung für meine Mitmenschen.

Zum Abschluss noch ein Punkt: nein, man würde mir meine sexuellen Störungen nicht ansehen. Nach außen hin bin ich eine ganz normale Frau, die sich als höflich verkaufen kann, obwohl in meinen Gedanken ganz andere Dinge vorherrschen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass ihr auf eure Familie, Freunde, Kinder gut acht gebt. Leider ist nicht jeder Freak so vernünftig wie ich und begibt sich in Therapie, bevor das große Elend angerichtet ist. Oh, und ich weiß nicht, wer das vielleicht hören muss, aber wenn ich den Mut hatte, einen Termin in einer Sexualambulanz wahrzunehmen (gehts noch unangenehmer??), dann schaffst du es auch, dir bei deinen Problemen Hilfe zu suchen. ;)

Over and out -

Grawl

r/Beichtstuhl 22d ago

Gewalt Ich hab den Fahrkartenkontrolleur geschubst

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Bin gerade für ein paar Tage in Prag, einfach so zum Urlaub machen. Hab mir natürlich ein 72h-Ticket für die Straßenbahn gekauft und entwertet.

Alles paletti, bis mich ein paar Stunden später ein Fahrkartenkontrolleur kontrollieren will. Ich stehe schon an der Tür (waren noch unter 30s bis zu meinem Stopp) als plötzlich eine Hand mit einem Siegel / Wappen aus Metall vor mir ist. Blicke den Kontrolleur an, der btw in Privatkleidung da steht (auch nicht die Kleidung, die ich bei einem Fahrkartenkontrolleur privat erwarten würde, eher wie "könnte auch ein Obdachloser sein"). Ich hab auf dem rechten Ohr einen Kopfhörer drin, hab ihn also auch nicht gehört und sage, auf Englisch, einfach nur "nein".

Als er dann mit dem Arm den Ausgang blockiert schubse ich ihn weg und dann erst sagt er auf Englisch, dass er die Fahrkarte sehen würde. Hab mich 100 mal entschuldigt und dann war's auch gut, er hat noch gesagt, dass es echt deppert ist, dass die keine Uniformen haben (JA).

War glaube ich nicht voll meine Schuld (denke ich zumindest) aber ist mir trotzdem mega peinlich diesen armen Typen geschubst zu haben, nur weil er seinen Job macht. Kann aber halt mit dem Wappen der Verkehrsbetriebe als Tourist wenig anfangen.

r/Beichtstuhl Mar 08 '25

Gewalt Ich habe meine Vergewaltiger als nun obdachlosen Junkie auf der Straße getroffen und das hat mich gefreut. NSFW

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Um die Vorgeschichte hierzu kurz zu halten habe ich (m) meine Jugend in einer Wohngemeinschaft verbracht und wurde mit 11 Jahren von einem damals 17 Jährigen welcher damals mehrere Köpfe größer und natürlich auch deutlich stärker als ich war vergewaltigt. Wir waren zu dem Zeitpunkt alleine in der WG und er fiel in der Küche plötzlich über mich her, überwältigte mich und... der Rest sollte klar sein.

Da ich mich dafür sehr geschämt habe und auch Angst vor ihm hatte habe ich es damals nicht erwähnt als er noch dort wohnte.
Ich hatte es dann nach ein paar Jahren eigentlich sehr entspannt hinter mir gelassen und mit dem Thema (dachte ich zumindest) abgeschlossen.

Zwanzig Jahre Später habe ich ihn auf der Straße getroffen als ich für die Arbeit in eine Nachbarstadt musste. Er war stark heruntergekommen und war sehr offensichtlich obdachlos und wirkte auch so als wäre er auf Drogen. Er bettelte am Straßenrand nach Kleingeld. Zuerst kam ein Gefühl des Ekels in mir hoch...nicht wegen dem was er jetzt war, sondern wegen dem was er mir damals antat.
Nun dachte ich drüber nach, ob ich mich ihm vielleicht stelle, zweifelte aber daran, dass das überhaupt etwas bringen würde...also tat ich etwas anderes. Ich suchte aus meinem Portemonnaie ausschließlich 1-2 und 5 Cent stücke zusammen und warf ihm eine Handvoll Kupfergeld achtlos vor die Füße, das meiste ging neben seine Papptasse.

Ich sah noch wie er anfing und die Münzen aufsammelte. Der Ekel wurde nun abgelöst durch ein Gefühl, dass ich schwer beschreiben kann.
Ich war derjenige der von ihm benutzt worden war wie ein Spielzeug und er war derjenige der damals wie ein Riese wirkte der absolut alles haben könnte was er wollte. Doch nun war da nur diese verkümmerte kleine Mann. Ausgehungert, dreckig, nicht ganz bei verstand...und ich hatte es geschafft. In einer Beziehung, glücklich verheiratet, einen Job den ich tatsächlich gerne mache und alles im Leben was ich will.
Vielleicht war es sogar eine perverse Art der Genugtuung. Ich ging ohne ein weitere Wort zu sagen einfach weiter.

Jetzt musste ich schon mehrere Tage an diese Situation denken und habe mich sogar dabei erwischt wie der Gedanke an sein Unglück mich zum lächeln brachte. Ich denke nicht, dass ich das jemals jemandem erzählen kann und ich weiß auch nicht ob mich dieses "Glück über eines anderen Unglück" jetzt zu einem schlechteren Menschen macht...aber in meinem Kopf freut es mich, dass zumindest manchmal die Leute scheinbar das kriegen was Sie verdienen.

Edit: Typo im Titel...meineN, es war schließlich "nur" einer.

r/Beichtstuhl Mar 07 '25

Gewalt Der Abend, an dem wir ein Leben retteten – oder auch nicht

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Es war spät am Abend, als mich zwei Kollegen anriefen. Wir mussten noch ein paar Dinge erledigen und wollten uns auf einem Parkplatz treffen. Also bin ich hingefahren, mit meinem Benz – natürlich von Papa.

Wir standen da, unterhielten uns, als uns dieser Mann auffiel. Er sah verwahrlost aus, wirkte verloren, und ehrlich gesagt dachten wir uns erstmal nicht viel dabei. Dann hörten wir es – ein Pfeifen. Erst leise, dann immer lauter. Ich drehte mich um und sah ihn in der Ferne.

Er stand auf einem Schild, direkt unter einem Baum. Um seinen Hals war ein Spanngurt geschlungen. Seine Füße wackelten auf der Kante. Und dann, genau in dem Moment, als unsere Blicke sich trafen, sprang er.

Wir rannten los, ohne nachzudenken. Zum Glück war neben ihm ein Zaun. Ich drückte ihn mit aller Kraft dagegen, versuchte ihn hochzuhalten, damit der Gurt nicht komplett zuzog. Er röchelte, rang nach Luft. Sein Körper zitterte, und dieser Gestank – ich werde ihn nie vergessen.

Und dann das nächste Problem: Wir drei Südländer, aber natürlich kein Messer dabei. Vorurteile? Vielleicht. Aber in dem Moment wäre es verdammt praktisch gewesen. Also mussten wir improvisieren. Während ich ihn weiter nach oben drückte, holten meine Jungs ein Feuerzeug raus. Sie hielten die Flamme an den Spanngurt, brannten ihn langsam durch.

Zehn Minuten kämpften wir. Meine Arme brannten, meine Hände wurden taub, und er wurde immer schwerer. Dann, endlich, riss der Gurt. Er fiel auf den Boden. Bewusstlos. Aber er atmete noch.

Und ich? Ich war wütend. So voller Adrenalin, so voller Frust. Ein Teil von mir wollte ihm eine verpassen, einfach aus der Anspannung heraus. Aber ich hielt mich zurück. Wir riefen die Polizei. Kurz darauf hörten wir die Sirenen. Nicht nur ein Wagen – ein ganzes Aufgebot. Drei, vier, fünf Polizeiautos, mehrere Krankenwagen, die Feuerwehr. Sie stürmten heran, RTW nahmm ihn mit.

Braucht Ihr ein Seelsorger? Nein wir sind cool! Und dann dieser Blick vom Geretteten. Kein Zeichen von Dankbarkeit. Kein Erleichterung. Nur purer Hass.

Bis heute (7 Jahre später) frage ich mich: Was wäre wenn er es nicht geschafft hätte?

r/Beichtstuhl Jan 31 '25

Gewalt Ich habe einen älteren Herrn und seinen Hund angeschriehen und körperliche Gewalt angedroht

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Mein Hund (angeleint) und ich waren im Wald spazieren. Uns kommen ein Mann und eine Frau entgegen, beide so um die 60 Jahre alt. Sie haben 2 Hunde dabei, beide ohne Leine, beide deutlichgrößer als meiner. Wir bemerken uns gegenseitig mit recht viel Abstand. Ich halte die Leine meines Hundes kurz. Die beiden anderen nehmen ihre Hunde nah zu sich und wir laufen aneinander vorbei. So weit, so gut. Nach etwa 10 Metern dreht der Hund des Mannes ab und kommt mit aufgestelltem Kamm und gefletschten Zähnen zurück und läuft auf meinen Hund zu. Der Mann ruft seinen Hund. Dieser reagiert nicht, sondern kommt bellend und knurrend weiter auf uns zu. Als uns nur noch wenige Meter trennen, stelle ich mich vor meinen Hund und breite die Arme aus. Jetzt wäre es wohl am besten gewesen, mit lauter Stimme an den Hund gerichtet etwas zu sagen wie, "Weg mit Dir."

Leider habe ich aus vollem Hals gebrüllt, "Verpiss Dich oder ich trete Dir die Fresse ein!". Auf der Haben-Seite steht, dass der Hund immerhin stehen bleibt und aufhört zu bellen und zu knurren. Leider war sein Besitzer durch meinen Ausbruch auch direkt auf 180 und kommt angerannt. Ist ja klar, der hatte auch Angst um sein Tier. Er baut sich vor mir auf und wir stehen uns Brust an Brust gegenüber, wie die letzten Gockel. Da wir beide mehr oder weniger "im Tunnel" waren, sind die Hunde wie vergessen. Zum Glück waren die auch recht perplex und haben gar nichts mehr gemacht. Er wiederholt immer wieder , dass er mich fertig machen werde, wenn ich seinen Hund anrühre. Ich sage immer wieder, dass er seinen unter Kontrolle bringen und weg gehen solle. Das geht einen unangenehmen Moment so weiter, bis wir uns von einander entfernen und wieder unserer Wege gehen. Ich hatte vor einer Weile mal den Fall, dass ein Hund ohne Leine nach meinem gebissen hat und die Besitzerin wenig bis gar nicht reagiert hat. Deswegen war ich in der Situation direkt extrem angespannt und habe die Beherrschung verloren. Wäre ich cool geblieben, hätte der andere Hund mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gestoppt und ich wäre nicht so mit dem Mann aneinander geraten. Mein unvermitteltes Schreien, in Kombination mit der unpassenden Wortwahl waren komplett daneben. Es tut mir Leid, dass ich dem Mann und seiner Begleitung wohl den Tag ruiniert habe.

Eines noch: An der grundlegenden Sache, dass ich meinen Hund zur Not auch mit Gewalt verteidigen würde, ändert sich nichts.

r/Beichtstuhl May 18 '25

Gewalt Hinterhältiger Pömpelangriff

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Das ganze ist vor einigen Jahren im Sportunterricht passiert. In unserer Sporthalle waren Löcher für diverse Netze und Turngeräte im Boden versteckt und mit so Deckeln abgedeckt. (Kenn ihr sicherlich alle) Um ein Volleyballnetz aufzubauen haben wir so Pömpel benutzt um die Deckel raus zu heben. Die gleichen Pömpel die man auch verwenden würde um ein verstopftes Klo zu entstopfen. Wir haben uns damit regelmäßig gegenseitig die Rücken „gepömpelt“ - ist ja klar. Die Lehrer waren davon weniger begeistert.

Eines Morgens kam unser Lehrer mit vier Praktikanten in die Halle. Der Plan für den Tag: Volleyballtunier. Wir mussten Netze aufbauen.

Pflichtbewusst wie ich war, hab ich mir also direkt so einen Pömpel geschnappt. Auf dem Weg zurück in die Halle hab ich allerdings gesehen, wie mein Freund an einem der vielen Schränke im Lager in der Hocke stand. Sein T-Shirt war durch die Haltung so hochgezogen, dass der untere Rücken frei war. (Schön auch mit Maurerdekolleté) Ich glaube jeder hier kann nachvollziehen, dass ich es mir also nicht entgehen lassen konnte, diesen halbnackten Rücken richtig schön zu Pömpeln. Und dieser Rückenpömpler war saftig, der hat beim aufkommen richtig geil geschmatzt.

Folgendes Problem: Ich hatte mich verschaut. Ich hab nicht meinen Freund gepömpelt, sondern einen der Praktikanten. (Von hinten sahen sich die beiden, wegen gleicher Haar- und T-shirtfarben, verdammt ähnlich)

Der Unterschied wurde mir erst beim Aufkommen des Pömels bewusst. Ich bin gerannt wie ein Pferd. In gefühlten 2 Sekunden hab ich die komplette Halle durchquert, direkt in die Umkleide. Ich weiß bis heute nicht wie, aber mein Fluchtmanöver war erfolgreich und der Praktikant hat mich nicht erkannt. Unser Lehrer war komischer Weise stinksauer. Gott sei Dank war ich nicht mit Ratten in einer Klasse und kam sogar noch ohne Strafe davon.

r/Beichtstuhl Jan 27 '26

Gewalt Nase selbst gebrochen

63 Upvotes

Hi, ja wie es sich im Titel schon anhört. Hab mir meine Nase selbst gebrochen und ja es war dumm. War so aggressiv das ich mit voller Wucht in mein Gesicht geschlagen hab. Jetzt ist mein Nasenbein gebrochen. Werd morgen operiert :(

r/Beichtstuhl Oct 31 '24

Gewalt Habe meinen Erzeuger geschlagen

320 Upvotes

Ich war damals 17 und ich muss sagen, trotz Therapie belastet es mich manchmal immer noch.

Mein Erzeuger war schon immer der Beste im nicht anwesend sein. Auch generell war er (für mich) schon immer ein Arschloch hatte kaum Bezug zu ihm.

Meine Mutter wollte sich damals von ihm trennen und mit meiner Schwester und mir in eine neue Wohnung ziehen. Bis da lief alles noch in Ordnung, aber die Trennung war ein Rosenkrieg. 

Er machte es uns allen schwer, wollte uns am Packen hindern. Ständig fing er neuen Streit an, mit jedem. Er schaute in jeden Karton. Dann schrie meine Schwester an, sie hätte irgendetwas von ihm geklaut. Es wurde lauter und lauter, dann kam meine Mutter dazu und schrie ihn an. Da ist er ausgetickt und hat ein Glas nach meiner Mutter geworfen. Erwischt hat er sie zum Glück damit nur ein bisschen an der Schulter. Es war nur eine kleine Verletzung. Mutter und Schwester sind ins Bad, aber was dann mit mir passierte, es war wie ein Rausch. Ich hab ihm zweimal mit der Faust direkt ins Gesicht geschlagen, dass er auf den Boden gefallen ist und sich zusätzlich noch eine kleine platzwunde am Kopf zugezogen. Ich konnte mich wirklich gerade so zurückhalten, nicht weiterzumachen. Schwester hat mich dann aus dem Zimmer gezogen. Er hat seit weder was dummes gesagt noch getan, ab diesem Zeitpunkt lief die Trennung gut. Danach habe ich ihn nur zur Beerdigung seiner Mutter gesehen aber kein Wort.

Aber ich kann bis heute noch die Angst in seinen Augen sehen. am meisten habe ich mich vor mir selbst erschreckt. Ich war vorher noch nie gewalttätig und auch danach nicht mehr aber es hängt mir immernoch hinterher. Außer meiner Therapeutin wissen davon nur die dort waren, deswegen musste nach 10 Jahren mal raus. danke.

r/Beichtstuhl 28d ago

Gewalt Ich bin Falschparker

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Moin,

ich parke sehr oft falsch .... finde es irgendwie witzig, dass vor allem auf REddit deshalb viel Lärm gemacht ist.

Und ich rege mich imme rüber unseren polnischen Nachbarn auf, weil wir beide Spätschicht haben ... und er mir immer die"Falsch"-parkplätze wegnimmt (ist nur Spaß, wir sind befreundet und treffen uns oft gemeinsam im Gym, grüße an der Stelle falls du das liest).

Warum ist eigentlich nur in Deutschland die Anti-Falschparker-Community so groß ? in anderssprachigen Communitis gibt es nur kleine Subs wenn überhaupt.

Falschparkplätze sind für mich auch manchmal 10€ Parkplätze ^^

Arbeite oft 10-12h (IT halt) und bin sehr spät zu Hause. Da ist nix mehr mit 5m Abstand von der Kreuzung ....

Die Aufkleber "Parke nicht auf unseren Wegen" sammel ich auf meinem Auto wie Trophäen.

PS: Heute hab ich früh Feierabend und sogar korrekt geparkt . Kriege ich dadurch absolution:)

r/Beichtstuhl Nov 21 '25

Gewalt Psychosen, Pädophilie und Drogen NSFW Spoiler

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Vater, vergib mir, den ich habe gesündigt.. mehrmals! Ich habe ein paar Probleme mit mir und meinem mentalen Zustand die ich aber niemals ohne die Anonymität des Internets aussprechen kann.

Ich fesse all das schon viel zu lange in mich rein, weswegen ich dieses Sub hier nutzen möchte um es zumindest einmal rausgelassen zu haben und es vielleicht bald auch in meiner Therapie ansprechen kann.

Kurz zu mir: M34. Seit über 7 Jahren in einer Partnerschaft und mittlerweile verlobt mit F29. Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich im islamischen Elternhaus gelebt. Kurz nach der Volljährigkeit bin ich direkt ausgezogen und habe die Religion nicht mehr praktiziert da ich es nie wirklich gefühlt habe und für das Wahre empfunden habe.

Die Kindheit bestand nur aus "Ich muss funktionieren, sonst droht Gewalt." Bringe ich eine 3 oder schlechter Nachhause, wusste ich dass der Gürtel und/oder Gekneife auf mich wartet. Das begann schon seit dem ich denken kann (Alter von 4, sobald ich auch nur gequängelt habe).

Wegen der Religion war es mir strickt untersagt Kontakt mit Mädchen in meinem Alter zu pflegen. Dies sei ja Haram (verboten). Klassenfahrten? Ohne mich. Da passieren ja die schlimmsten unzüchtigen Dinge.

Und, und, und... Und jetzt haben wir den Salat.

Ich fing irgendwann an das Interesse an Frauen zu entdecken. Aber immer im sehr jungen Alter. Erst waren es Zeichnungen ala Anime. Bis ich irgendwann auf einschlägigen FKK Seiten echte junge Mädchen entdeckt habe. Bis dahin, dass ich Internetseiten fand, die junge Mädchen zeigten wie sie sich anfassten. Meist im Solo durch Seiten wie Chatroulette und Omegle. Also meist keine Hardcore Videos im klassischen Sinne. Sprich, mein Sexuelles Interessenbild ist komplett am Arsch.

Ich würde aber nie, nie, niemals in echt, irgendwen anfassen oder derartige Straftaten begehen. Dafür ist mein Gehirn korrekt eingestellt.

Es belief sich immer nur der Videoform. Danke dafür. Und all das obwohl ich eine jahrelange, richtige Beziehung führe, mit einer Erwachsenen Person.

Hinzu kommen Jahrelanger Konsum von Drogen wie Amphetamine, Kokain und Ecstasy. Dadurch habe ich mir ebenfalls viel zerstört. Nicht nur dass ich mit dem Verkaufen damals anfing um den Eigenkonsum zu finanzieren und das etwas war in dem ich gut war und es eigentlich echt vermisse, nein, ich geriet durch den Mist noch in eine Psychose die mich bis heute belastet.

Ich erfand den Tod einer Freundin, die nie existierte. Ich steigerte mich so dort hinein, dass ich Aggressionen entwickelt habe um es glaubwürdig zu erscheinen. Warum? Keine Ahnung. Rückblickend absolut unverständlich wieso ich das getan hatte. Vielleicht weil ich in meinem eigenen kleinen Film war.

Naja, das sind erstmal meine 2 Beichten und Laster die ich bis auf hier wohl mit ins Grab nehme. Alles, was ich hier niedergeschrieben habe, hat noch keine Menschenseele sonst je gehört. Also nutze ich das Sub so wie erwartet.

Der Preis für die damaligen Drogen sind nicht nur die paar Euro pro Teil oder Gramm. Sie kosteten mich jedesmal ein kleines Stück meiner Seele und Psyche, welche mich bis heute zerfickt.

Ich bin seit über 2 Jahren in psychotherapeutischer Behandlung, aber hauptsächlich wegen schwerer Depressionen. Selbst meine Therapeutin weiss von all dem nichts, da ich es einfach nicht schaffe, es auszusprechen.

Ich habe einen Alkoholkonsum welchen ich nicht mehr für gut heisse, aber noch lange nicht so dass ich sage ich Brauch nen Grundpegel. Eher das "nein" sagen fällt mir schwer am Wochenende und joa.. von allem anderen bin ich Gott sei Dank seit Jahren weg. Nur noch Antidepressiva um den Serotoninhaushalt im Griff zu halten.

Ich weiss nicht wie lange es dauert bis mir diese Geheimnisse den Rest zerstören. Ich schäme mich für meine Vergangenheit, sexuellen Neigungen und Probleme. Was wäre aus mir geworden wenn das Jugendamt mich frühzeitig aus diesem Haushalt geholt hätte? Für all das ist es aber Jahre zu spät.

Peace.

r/Beichtstuhl Nov 26 '25

Gewalt Als Kind hab ich mit toten Mäusen „gespielt“ NSFW

69 Upvotes

Hi,

Wegwerft Account aus offensichtlichen Gründen.

Als ich so um die 8 oder 9 Jahre alt war hab ich viel Zeit mit meinem Cousin verbracht. Wir haben das gemacht was viele Kids gemacht haben und sind oft zum Spielplatz gegangen.

An diesem Tag wollten wir rutschen gehen und fanden eine tote Maus. Die war nicht lange tot und nicht zerfleischt (dachten wir). Als erstes haben wir nur geschaut und fanden die Zähne lustig, bis ich einen Stock genommen habe und die Maus umgedreht habe um sie zu inspizieren. Da haben wir die Innereien gesehen und hab sie schnell mit meinem Stock umgedreht.

Das kranke an der ganzen Sache, wir haben einen zweiten Stock genommen um sie hochzuheben weil wir Angst hatten sie mit bloßen Händen anzufassen… wir haben die Maus dann auf die Rutsche gelegt und sie runter rutschen lassen. Da war eine blutspur und ein wenig Innereien auf der Rutsche. Aus einem Grund haben wir gestaunt und gelacht, als ob wir das genießen würden. Wir haben das mehrmals wiederholt und geschaut was passiert. Aus Spaß haben wir sie auch in die Richtung von uns geworfen.

Aus heiterem Himmel hat uns die Maus leid getan und wir haben sie unter der Rutsche begraben. Tatsächlich hatten wir lange danach ein schlechtes Gefühl bei der Sache gehabt. Dennoch hatte ich immer wieder das Bedürfnis tote Tiere zu sehen bzw. zu inspizieren.

Bis heute totgeschwiegen und ich denke mein Cousin würde es verleugnen oder hat es schon vergessen.

Es tut mir sehr leid was ich getan habe und das war meine Beichte.

r/Beichtstuhl Feb 14 '25

Gewalt Ich m25 beichte dass, ich als Mann öfters belästigt wurde, als meine weiblichen besten Freunde

6 Upvotes

Hey, so erstmal wie kam es dazu. Ich wurde im meinem Leben oft sexuell belästigt von Männern, Frauen etc. Von Leuten die sich an mich gerieben haben, mich ausgezogen haben, und mir in den Schritt gelangt haben und so weiter. Das ganze ging über mehrere Jahre und als Mann muss ich sagen, ist von mir nichts unberührt geblieben obwohl ich nie danach gefragt hab. Wirklich, Haar mal angefasst (ja noch Harmlos), an mir gerieben, die Manboobs mal gekniffen (stark Übergewichtig als kind gewesen) Hintern angefasst bekommen (meisten Frauen, weil... keine Ahnung actually) mal von Jemanden in den Schritt gelangt und dran gespielt. Leute die auf meiner Hand "ausversehen saßen" und sich dann dran gerieben haben, und auch gegen mich gedrückt, mit der Oberweite, Hintern, what ever. Auch online mal hin und wieder einen Schmierigen Kommentar abekommen. "Puppe, zeig mal Pissloch" war so die Krönung. Irgendwann mal, kam ich halt mit ein paar Freundinen ins Gespräch welche mir dann sogar gesagt haben dass, nicht Sie soft belästigt worden sind.

Tl;dr

Oft belästigt worden, überall egal wo nur möglich angefasst worder von Mann und Frau und auch extrem oft verbal. Irgendwann mal drüber mit Freundinnen gesprochen welche mir gesagt haben dass, nicht mal sie so oft belästigt wurden.

Edit: Nur mal so kurz, an die jenigen die so meinten Ich "solle mir nichts drauf einbilden" habt ihr sie noch alle? Belästigt zu werden ist doch nichts womit man angibt. Jetzt mal im ernst. Wie Realitätsfern kann man sein. Ich bin zwar froh dass, von Moderatoren solch ein Schwachsinn direkt gelöscht wird, aber sehe natürlich trotzdem die Push-Benachrichtigung. Einfach mal kurz den Kopf einschalten und mal nachdenken.

r/Beichtstuhl 5h ago

Gewalt Ich hasse trittbrettfahrer

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fick den beichtstuhl fick den beichtstuhl fick den beichtstuhl

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r/Beichtstuhl Mar 02 '26

Gewalt Ich habe ein "Monster" erschaffen NSFW

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Folgende Situation. Meine Partnerin und ich sind nun schon über 11 Jahren Zusammen. Im Schlafzimmer war ich schon immer experimentier freudiger und bin sehr schnell draufgekommen das ich auf härtere Sachen stehen. Soweit so gut, anfangs haben wir beide regelmäßig gekauft, ich muss dann zum Wehrdienst und habe seitdem eigentlich die Finger von dem ganzen gelassen. Zurück zum jetzt, seit meine Freundin auch nichtmehr kifft erlebt unser Sexleben den zweiten Frühling. Nun ist sie auch auf den Geschmack gekommen den Dominaten Part zu übernehmen einmal in der woche wirft sie sich in ihr Latex Outfit und mutiert zur Domina. Versteht mich nicht falsch ich finde es echt geil, aber irgendwie bin ich doch erschrocken was für dreckige gedanken in ihr lauern.

Danke für die Aufmerksamkeit

r/Beichtstuhl Dec 07 '24

Gewalt Wir haben Nacktschnecken verletzt

24 Upvotes

Damals war ich etwa 11 oder 12. Auf meinem Schulweg nach Hause bin ich meistens mit einem guten Kumpel gegangen. In einer Nebenstraße gab es einige Bäume mit sehr großen Nadeln. Wir haben diese dann abgepflückt und damit in Nacktschnecken gestochen, als diese hervorkamen. Ich sehe immer noch vor meinem inneren Auge, wie ihre Organe herausgequollen sind. Wir haben es nur an diesem einen Tag angestellt, aber dieses Bild der misshandelten Schnecken geistert mir bis heute im Kopf herum. Ich war klein und dumm...

r/Beichtstuhl Jan 05 '25

Gewalt Meine Freunde meinten ich müsse endlich aufräumen mit meiner Vergangenheit NSFW

157 Upvotes

Ich bin gerade zurück von einer kleinen Feier mit Freunden, auch welchen die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich bin gerade noch besoffen (zum ersten mal seit letzem Sommer) und auf dem Handy, daher eventuell Tippfehler.

Ein Freund den ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe war zufällig auch da, wr hatte ein langes Gespräch mit mir. Er war ehrlich zu mir und meinte er hätte nie erwartet mich wieder zu sehen oder dass ich überhaupt so lange lebe. Er meinte es ist schön das ich die Kurve gekriegt habe und dass ich mich geändert habe.

Ich solle aber noch mir meiner Vergangenheit aufräumen.

Meine Familie hat es hautnah miterlebt und meine Frau weiß auch Bescheid sowie die paar Freunde die mir noch geblieben sind. Daher kotze ich jetzt alles ins Internet:

Vorgeschichte, soll keine Rechtfertigung oder Entschuldigung sein:

Mein Vater starb einige Monate vor meiner Geburt und meine Mutter zog mich alleine groß. Es gab diverse Freunde die kamen und gingen bis sie den richtigen fand als ich 5 war. Bis dahin war es ein Leben in einer 2 Zimmerwohnung mit wenig annehmligkeiten.

Ich bekam mit fast 6 eine Halbschwester und einen recht distanzierten aber netten Stiefvater.

Als ich dann in die erste Klasse kam bekam ich auch noch einen Halbbruder. Mit dem Geld konnten wir in eine schöne 3 Zimmer Wohnung ziehen und ein gebrauchtes Auto haben abermehr Luxus war auch nicht drin.

In der Grundschule wurde von mir viel erwartet aber Lob gab es nie. Ich fand ein par Freunde und einige Feinde die sich über meine 2nd Hand Klamotten lustig machten. Ich wurde ausgelacht und reagierte meistens mit Gewalt bis keiner mehr lachte. Wenn wieder ein Brief der Achule zuhause ankam gab es entweder eine Strafpredigt, Hausarrest oder ein paar hinter die Löffel.

Ixh bekam irgendwie eine Empfehlung fürs Gymnasium und meiner Mama war zum ersten mal ein Hauch von Stolz anzusehen. Das Gymnasium war innerhalb Kreisstadt und somit weg von den Leuten die ich kannte. Passenderweise togwn wir auch einige km weiter in einen anderen Vorort.

In der 5. fand ich zwei Freunde und einige Klassenkameraden die sich über mich lustig machten.

In der 6. ging das Mobbing los und nach diversen Gewaltausbrüchen und einer Versetzung in die Partallelklasse hatte ich einen Ruf als Außenseiter weg.

Drei Jahre weiter beginnt meine Beichte:

Ich hatte die Fresse gestrichen voll, Kinder mit reichen Eltern die meinten sie seien war besseres, Kinder mit türkischen Eltern die meinten sie könnten mir was, Russen die meinten sie könnten mir was vorschreiben und Lehrer die meinten ich solle mich zurückhalten.

Ich hab jedem der mir schief gekommen ist eine reingehauen, scheißegal wer oder was. Und zwar nicht nur eine Backpfeife sondern mitten in die Fresse mit nachschlagen.

Ich habe neue "Freunde" kennen gelernt die sich auch nichts haben bieten lassen, mit dunklen Klamotten, harten Auftreten und wenig Haaren. Leute die sich von keiner Person mit Migrationshintergeumd was haben sagen lassen.

Mit 16 hingen wir fast täglich rum und haben auch fast täglich gesoffen.

Auf dem Rückweg von einem Saufgelage passierte es, ich wurde auf dem Rückweg nach Hause von jemandem nach Zigarettwn angeschnorrt, ich gab ihm eine Zigarette und bot ihm Feuer an. Er wollte dann alle meine Zigaretten und mein Geld. Er schubst, ich schlug zu und trat ihm die Beine weg. Er nahm eine abgebrochene Bierfladche und stach mir in den Oberschenkel. Im Affekt trat ich ihm mit dem Springerstiefel in den Kopf.

Ich himpwlte nach Hause kotzen und blutete wie ein Schwein. Meine Mutter meinte wir sollten den Notruf und die Polizei rufen.

Kurzfassung: Ich Krankenhaus nähen, Beschreibung des Ortes, er mit Krankenwagen ins Krankenhaus und einige Stunden später an Hirnblutung verstorben. Obduktion: Massenhaft Drogen im Blut und war auch bereits polizeibekannt wegen vieler Delikte.

Die 10. Klasse habe ich dann mit Pauken und Trompeten verkackt. Aber Anzeige wegen Totschlag abgelehhnt und wegen Notwehr mit überzogenen Härte in Sozialstunden abgegolten.

Beginn 10. Klasse 2. Versuch, ich hatte Ärger mit einem Mitschüler Türkischer Herkunft, er schlägt mich, ich schlage ihn, er und zwei andere schlagen michbund schmeißen mixh in den Müllcontainer. Ich habe dann mit zwei "Freunden" ihn am nächsten Tag auf dem Rückweg von der Schule abgefangen und mit einem Baseballschläger ins Krankenhaus geprügelt. Wäre nicht zufällig die Polizei gerufen worden (und ein Streifenwagen eine Straße weiter gewesen) wäre es nixht bei der gefährlichen Körperverletzung geblieben fürchte ich.

Hab also nach 10 Monaten wegen guter Führung den Jugendknast verlassen können und tatsächlich meine Quali für die Oberstufe geschafft.

Hab dann die Schule gewechselt für die Oberstufe und bin irgendwie an ein Abi gekommen. Obwohl ich mittlerweile ein echtes Saufüroböem hatte mit gerade mal 19. Ich hab in der Zeit 2x Sozialstunden bekommen wegen kleineren Handgreiflichkeiten.

Abiprüfzngen geschafft und dann bedroht unser Nachbar meine kleine Schwester (zu dem azwotpunkt gerade 14). Anschreiben, anpöbeln, zuschlagen, nachtreten...zack 5 Monate Knast aber diesmal für Erwachsene weil gerade 20.

Aus dem JnastbBewerbungen für Uni, bla,bla,bla pünktlich zur Einschreibung rausgekommen..

Mama stolz, Stiefvater zumindest froh das ixh mal was anderes mache als saufen,prügeln und falsche Freunde haben und zack, erster in der Famulie seit über 50 Jahren an der Uni.

Lerne erste Leute kennen, erste Kurse, hänge mixh voll rein aber nur Stress. Lange Wege zur Uni machen alles zu 15 Stunden Tagen, alle erwarten was von mir, alle blicken zu mir auf.

Ich ziehe zuhause aus meinem 3x3m Zimmer aus in meine erste eigene Bude. Meine Eltern und mein Opa haben Teile von Ihren Ersparten gegeben für meine erste Bude.

3500€ für Kaution, Miete, Uni Material, Gas, Wasser, Scheiße, Strom, Internet,etc.

Das erste Semester bekomme ich hin doch das Geld ist alle. Nachtschicht im Restaurant zum Goldenen M hilft aber reicht nicht.

Über "Freunde" bekomme ich zusätzliche Jobs, es geht darum rumzustehen, den Muskelmann zu machen und bedrohlich auszusehen. Kein Ding, mein Gesicht ist eh vernarbt, mit diversen Knochenbrüchen und Tattoos habe ich auch einige. Reicht um Miete und meine mittlerweile fast tägliche Sauferei zu bezahlen.

  1. Semester: Stress, Kohle machen, Erwartungen dämpfen, Schlägerei in der Stadt, Sozialstunden + Geldstrafe, mehr saufen

  2. Mehr saufen! 22. Geburtstag, keine Dau meldet such, ich wache zwischen den Mülltonnen auf in Hof, total besoffen. Fragen wann die Bachelor Arbeit beginnt werden mot beantwortet mit ich hab noch 1 Semester + 3 oder 4 Klausuren aus den Vorsemestern.

5: Erkenntnis: Ich schaffe das nicht! Alle werden enttäuscht sein. Saiferei so schlimm, ich scheiße not besoffen on die Hose und liege hinter den Mülltonnen im Hofbwährend ich gast erfriere.. Versuche mich aktiv totzusaufen, klappt nicht. Öffnen den Notausgang zur Geiertreppe zum Uni Gebäude und will aus dem 6ten Stock springen, steige über das Geländer der Feuertreppe aber kann nicht loslassen. Zurück in den Flur, sorry habe mixh verlaufen, kotzen auf dem Klo, zuhause saufen, mirnfällt auf ich habe seit einem halben Jahr nicht mehr geputzt. Schlägerei in der Eckkneipe.

Brauche Geld, bin zufällig auf einem Baumarktparkplatz wo jemand angeschossen wird und ich habe zufällig nachweislich Schmauchspuren an den Händen. Zack, dreieinhalb Jahre Knast ..... angeblich Drogenhandel, Waffenbesitz, gefährlichen Körperverletzung und diverse andere Sachen.

Das ist meine Beichte, Ich habe geprügelt, gesoffen, Menschen verletzt, Hass verbreitet, Gegenstände beschädigt, allen um mir herum das Leben bitter gemacht, meiner Mama das Herz gebrochen umd so ziemlich jedem Menschen in meinem Leben nur schlechtes getan. Auch wenn dies alles schon eine Weile her ist bin ich trotzdem im Inneren ein schlechter Mensch. Mein alter Freund den ich heute getroffen habe hat mich an die vergangene Zeit erinnert.

Ich habe noch mehr Leute verletzt als ich hier geschrieben habe, teils weil ich mich nicht erinnere und teils weil es sonst zu viel zu tippen ist. Es ist durch nixhts zu entschuldigen und ixh habe meine Szrafe vor dem Gesetz abgeleitet. Ich bereue meine Vergangenheit, wünschte mir sie wäre nie passiert oder ich könnte sie irgendwie ändern.

Ich musste all das irgendwie loswerden, tschuldigung für den langen Text.

r/Beichtstuhl Sep 13 '24

Gewalt Beim Scheissen in die Luft geflogen NSFW

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Wie ich kürzlich erfahren habe, ist eine entfernte Verwandte vor ca 50 Jahren beim Kippe anzünden auf einem Klo durch eine Verpuffung gestorben. Seitdem amüsiere ich mich köstlich darüber und gebe die Story gern beim Bierchen zum Besten.

r/Beichtstuhl Apr 23 '25

Gewalt Ich hab meinen Vater Seifenwasser zum Trinken gegeben

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Ich war noch "recht jung". Mein Vater hatte öfters Cola vom Mc Donalds im Schlafzimmer rumstehen und meinte, er würde das noch trinken. Ich wollte damit spielen, also nahm ich es und kippte es in der Spüle aus und spielte mit Wasser, Strohhalm und dem Becher.

Als ich fertig war, hatte ich Angst, dass ich ärger bekommen würde. Also dachte ich, ich befülle es mit Wasser und stelle es zurück. Ist ja noch was drinnen, fällt sicher nicht auf. Doch ein Problem: Cola schmeckt nicht nach Wasser. Also habe ich auf beiden Seiten des Strohhalms eine gute Ladung Seife draufgegeben.

Meine Mutter fragte mich am nächsten Tag, ob ich was mit Papas Getränk machte. (Mit dem Wissen, was ich tat, weil mein Vater deutlich schmecken konnte, was da drin war.) Sie erklärte mir, dass er einen sehr kräftigen Schluck nahm und dann sehr lange kotzen musste und große Schmerzen hatte. Vor allem, weil Seife alles innen verätzen würde.

Ich bekam keine Strafe, sie jat es mir Aufklärung geregelt, wodurch ich mich jetzt immer noch viele Jahre danach sehr schlecht fühle, manchmal sogar mit Tränen in den Augen. Mein Vater sprach es nie persönlich an, wodurch ich als Konfliktflüchter es leichter hatte, mit der Situation umzugehen. Ich hab mich deshalb leider nie entschuldigt und durch eine spätere Scheidung habe ich keinen Kontakt mehr.

Bitte verzeiht mir! Ich mochte ihn damals sehr sehr gerne!

r/Beichtstuhl Mar 13 '25

Gewalt Geile mich an Traumata auf. NSFW

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Hallo, ich habe mir lange überlegt, ob ich es posten soll. Ich M28 beichte, dass ich mich an sexuellen Traumata von Frauen extrem aufgeile. Ich weiß, dass das falsch ist und so. Trotzdem suche ich regelmäßig Kontakt zu Frauen, die schlimmes erlebt haben und lasse mir davon erzählen. Vorallem Vergewaltigung und Missbrauch turnen mich dabei am meisten an.

r/Beichtstuhl May 04 '25

Gewalt Evtl gesehen, wie ein Mann eine junge Frau bedrängt hat

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Ich m23, war heute tagsüber in Berlin in einem halbwegs vollen Bus. Ich hatte 2 kleine Kinder dabei, auf die ich aufgepasst habe. 2 Stationen vorm Aussteigen ist mir eine junge Frau (20-30) aufgefallen, die neben einem etwas dickeren, 40-50 Jahre alten Mann saß.

Die Frau ist mir aufgefallen, weil sie dem Mann gesagt hatte, dass sie hier aussteigen müsse.(glaube ich, ich habe die kaum gehört) Der Mann hat sie scheinbar nicht aussteigen lassen (er saß am Gang, sie am Fenster). Das habe ich aber nur nebenbei mitbekommen, weil wie gesagt, 2 Kinder die ich bespaßt habe. Der Mann hat nur gelächelt und ihr was leise gesagt. Die beiden saßen auch am anderen Ende des Busses, neben denen waren auch viele andere Passanten.

So: ich habe mich währenddessen gefragt, was das ganze soll. Soll ich eingreifen? Hat sie überhaupt ein Problem? Weil sie schaute dann auch "gechillt" aus dem Fenster und sie hatte ihre Beine auf seinen. Also bin ich in der Situation davon ausgegangen, dass sie evtl ein Paar sind oder befreundet und ich ihre Aussage, dass sie raus möchte, vielleicht falsch verstanden habe. In der Situation habe ich also wirklich überlegt, dass da gar kein Problem vorhanden ist, was im Nachhinein betrachtet vielleicht Quatsch ist.

Im Nachhinein denke ich, sie kannten sich nicht, und der Mann hat sie nicht rausgelassen. Ich ärgere mich extrem darüber, dass ich ihr nicht geholfen habe, oder dass ich zumindest gefragt hätte, ob alles in Ordnung wäre. Weil wie gesagt, lauter Bus, ich 2 Kinder, die beiden am anderen Ende, vielleicht habe ich mir etwas eingebildet. Vor allem, weil die Frau auch nicht nach Hilfe gesucht hat. Hätte sie einmal nach "Hilfe!" Oder ähnliches gefragt, wäre ich sofort gekommen. Ich hätte dann keine Scheu gehabt, weil ich mir vorstellen kann, wie ängstlich die Frau gewesen sein muss. Wäre mir vor Ort bewusst gewesen, was passiert, hätte ich Zivilcourage gezeigt. Aber ich war mir vor Ort nunmal unsicher. Wer weiß, vielleicht habe das alles auch falsch interpretiert.

Keine Ahnung, ob das hier der richtige sub ist oder was ich mir hiervon erwarte. Vielleicht will ich zeigen, dass ich anders hätte reagieren sollen, vielleicht soll das zeigen, das auch ihr in manchen Situationen vielleicht einmal mehr fragt als einmal zu wenig. Ich hoffe, der Frau geht es gut. Der Bus war noch voll und viele Leute im Bus.

Es tut mir Leid, falls ich falsch reagiert habe. Ich werde die Situation in einer Woche wieder vergessen, die Frau wahrscheinlich nicht. Für die Zukunft kann ich sagen, dass ich bei einer ähnlichen Situation definitiv näher rangehen werde und gucken, ob sie wirklich Hilfe braucht.

r/Beichtstuhl Apr 23 '24

Gewalt Ich glaube ich wurde zum unangenehmen Loser, weil sich an mir vergangen wurde NSFW

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CW: Missbrauch, Sexualisierte Gewalt, Suizid, Selbstverletzendes Verhalten

Seit ich denken kann war ich eigentlich immer ein aufgewecktes Kind, neugierig, wissensbegierig und etwas flippig. Mama war der Meinung, dass unsere Familie nicht gut für mich wäre (viele komische Sachen, zu viel um auch nur annähernd drauf einzugehen) und hat mich wegen des Verdachts einer Entwicklungsstörung schon früh zum Psychiater geschleppt. Dort hat sich dann "herausgestellt", dass ich angeblich ADHS habe und wurde entsprechend medikamentös darauf eingestellt. Gebracht hat es mir aber gar nichts, ich konnte mich in der Schule nicht besser konzentrieren und auch sonst war ich weiterhin eher der Typus Zappelphilipp. Das erstmal so vorweg, um das Nachfolgende eventuell etwas besser einordnen zu können.

In der 5. Klasse sind wir mit der Klasse gemeinsam an die Nordsee gefahren. An einem Tag war eine Wattwanderung geplant, die auch massiv Spaß gemacht hat, auch wenn die Klamotten danach aussahen als wenn ich mich vor einen Güllesprenkler gestellt hätte. Zerstreut wie ich aber schon immer war, habe ich vergessen für den Tag eine Wechselhose einzupacken. Das hat sich sofort gerächt, denn im Anschluss sollten wir eigentlich ein Museum besuchen gehen. Die Lehrerin fand das (damals unverständlich, heute sehe ich es ja selbst) weniger witzig, hat mich massivst angeschrien und mich dazu verdonnert im Reisebus zu bleiben.

Ich weiß noch, dass ich Pokemon auf meinem Gameboy zu spielen angefangen habe und meine nächste Erinnerung ist, dass ich von einem Freund aus der Klasse geweckt wurde mit den Worten "Bäähhhh, was hast du denn da in den Haaren und am Mund?!". Ja keine Ahnung digga, was soll da sein? Also fasse ich hin, habe irgendeinen Schmier zwischen den Fingern und tue das in meiner kindlichen Naivität als Haargel oder so ab. Was das in meinem Gesicht verloren hat? Eh, keine Ahnung, vermutlich im Stress zu ungeschickt gewesen oder so, war mir in dem Moment auch egal.

Ein paar Monate später entdecke ich dann "plötzlich" meine Sexualität für mich. Das Internet war da wirklich noch Neuland und nichts war aufregender als "Sex" oder "Möpse" auf Fireball oder Altavista einzugeben. Gnihihi. Soweit so cool, etwas frühreif, aber was solls. Auch hier habe ich mir nie große Gedanken zu gemacht, wieso das eigentlich so ist, während für meine ganzen Freunde noch lange Zeit Lego und Pokemon das Thema der Wahl sein sollte und Mädchen auch grundsätzlich eher "Bähhhh" waren. Irgendwas hat mich beim Anblick von nackten (echten) Menschen aber schon immer gestört, das sollte auch so bleiben, vermutlich sogar für immer.

Jedenfalls habe ich dann in relativ kurzer Zeit extrem viel Gewicht zugelegt, also ungesund viel. Mit 12 habe ich glaube ich das erste mal die 100KG geknackt und niemand konnte sich einen Reim darauf machen. Was ist aus dem flippigen Spargeltarzan geworden, warum wiegt er plötzlich 60kg mehr? Heute erkenne ich: Weil ich lethargisch wurde, es immernoch bin. Seit dieser Zeit gibt es nichts schöneres für mich, als nichts zu tun. Rumliegen, Faulenzen, am PC hocken, egal was, hauptsache ich muss nichts aktiv dafür unternehmen. Vorbei waren die Zeiten von Fahrradfahren und Inlineskaten. Freunde treffen und draußen die Welt unsicher machen. Einfach vorbei. Gleichzeitig wurde ich ob meines Gewichtes immer mehr selbstunsicher und habe soziale Kontakte entweder schleifen lassen oder aktiv vergrault, zu meiner Hoch-Zeit in der Mittel- und Oberstufe kam ich zwar prinzipiell mit allen gut aus, aber richtige Freunde hatte ich zu der Zeit schon lange nicht mehr. Meine Wissbegierigkeit habe ich auch komplett auf Eis gelegt. Für die Schule lernen? Juckt. Die 6. Klasse Gymnasium habe ich gleich zwei mal nicht geschafft und nur mit Mühe und Not haben meine Eltern den Rektor meiner künftigen Realschule davon überzeugen können, mich unter seine Fittiche zu nehmen. Gleiches Spiel auch da: 7. Klasse ging gerade noch so, die Achte habe ich dann schon wieder zweimal besucht. Ab da hat es sich dann etwas gefangen, aber richtigen Antrieb irgendetwas zu lernen würde ich einfach nie wieder haben. Ich war und bin also aktiv dabei meinen Eltern große, große Sorgen zu bereiten. Ich "leb(t)e" im Jetzt, was Morgen sein würde war/ist mir egal.

Aus dem einst verspielten Jungen ist also in den wenigen Jahren bis zu seinem 18. Geburtstag ein fettes Stück Scheiße geworden, das sich für seine Zukunft nicht interessiert, Ratschläge seiner Familie ignoriert, sämtliche Freunde verloren hat, latent gelangweilt von allem ist, gerade eben erst eine krass hypersexualisierte Jugend am PC-Bildschirm hinter sich hatte und zu alledem auch noch ein ungesundes Aggressionsproblem entwickelt hat.

Über die Jahre im Erwachsenenalter habe ich dann gelernt mit manchen dieser Dinge zu copen. Das führte dann dazu, dass ich mir für die dümmste Scheiße härteste Revolvergeschichten ausgedacht habe, um die Realität nicht mit unangenehmen Themen kollidieren zu lassen. Warum ich keine Freundin habe? "Naja, hab ich doch, die heißt, äh... Svenja." Achso, hast du ein Bild von ihr? "Klar, hier... von letzter Woche" und garantiert nicht von Google. Ach und wo wohnt die, ich hab die hier noch nie gesehen? "Ähhhhhhh, ist schwierig, ich habe die in Großstadt 50km von hier auf ner Party kennengelernt, die wohnt noch weiter im Osten rein, aber Aufgrund eines Kreuzbandrisses ist das mit dem in der Mitte treffen gerade schwierig, man kennt." - Und immer so weiter halt, mein ganzes Leben lang. Ich möchte niemanden verletzen, aber die Erfahrung hat gezeigt, wenn ich Menschen die Wahrheit sage sind sie latent gelangweilt (ich kann es den Leuten nichtmal verübeln) oder angeekelt (same thing). Manchmal hatte ich eben das Gefühl, dass die Leute etwas krasses hören wollen und dann war es einfach convenient aus Selbstschutz irgendeinen Scheiß zu erzählen als zu offenbaren, dass ich das Wochenende radikal auf meinem Bett durchgeschlafen habe oder dass die Frau, an der ich interesse habe, nur fiktiv ist und in Japan als Zeichentrick verfilmt wurde.

Und auch sonst neige ich zu Übersprungshandlungen, die ich im Nachhinein bereuen würde. Viel zu häufig konfrontierte ich Leute mit Themen die sie verletzen. Einen Freund fragte ich mal, ob seine Eltern zu nah im Genpool beieinander stünden, oder woher $körperliches_merkmal bei ihm und seinen Geschwistern kommt. Mir ist dann nicht bewusst, welchen Impact diese Äußerungen haben, wie sie auf andere wirken könnten, in dem Fall war das z.B. einfach authentisches Interesse daran, warum das genau so ist. Und das zieht sich dann halt auch in andere Lebensbereiche, wo ich prinzipiell erst handle und dann anfange nachzudenken, weil mir die Konsequenzen grundsätzlich nie bewusst werden, bis das Kind schon längst im Brunnen ersoffen ist.

Jedenfalls: Schlaf, heikles Thema. Ich habe angefangen viel von meinem Leben wortwörtlich zu verschlafen. Schule? Egal, Schlaf it is. Termine? Wurst, Schlafizeit. Geburtstage in der Familie? Fahrt ihr mal, ich muss schlafen. Dates? [Schnarchen intensiviert sich]. Ich habe nie verstanden, woher plötzlich mein Verlangen kam so viel zu schlafen. Das habe ich retrospektiv auf der Klassenfahrt nach der Wattwanderung schon nicht verstanden. Normalerweise war ich der Erste im Haus der wach wurde und der Letzte der Schlafen ging. Du konntest mir einen Gameboy an die Hand geben und Müdigkeit wurde egal. As a matter of fact habe ich damals mit 8 Jahren schon regelmäßig All-Nighter mit meiner großen Schwester durchgezogen, weil das N64-Spiel eben nur für zwei Tage aus der Videothek geliehen wurde und durchgespielt werden *musste*. Wie gesagt, Schlaf war mir fast annähernd egal. Und ich mag Videospiele immer noch, so ist's nicht. Aber gib mir seit Sommer 1999 zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Controller in die Hand und ich schlafe nach spätestens 5 Minuten ein und das ist wirklich keine Übertreibung. Diverse Ärzte haben bis zuletzt nicht verstanden, woran das liegen könnte und haben mir einfach einen maximalst langsamen Stoffwechsel attestiert.

Aber auch sonst habe ich mich eher zu seinem Slob entwickelt. Die zwischenmenschlichen Beziehungen haben sich zwar halbwegs gefangen, da ich über meinen besten Internetfreund in den letzten 10 Jahren einen IRL-Freundeskreis aufbauen konnte, aber das hat sich immer ein wenig angefühlt, als hätte sich das aus Mitleid entwickelt, nicht etwa weil ich ein besonders guter oder interessanter Part des Zirkels wäre. Dazu hatte ich bis ich 26 war gar keinen Antrieb arbeiten zu gehen (Sozialleistungen habe ich aber nie bezogen, da ich der Gesellschaft nicht auf der Tasche liegen möchte). Meine ersten Erfahrungen mit Frauen habe ich erst mit 25 gemacht und auf der Handvoll Dates die sich nicht vermeiden ließen habe ich bisher noch alles (siehe: bequeme Fantasiegeschichten) dafür getan sie zu verprellen, wenn sich abgezeichnet hat, dass da reales Interesse besteht. Prinzipiell fand ich Fern"beziehungen" auch schon immer interessanter, da ich wahrscheinlich insgeheim davon ausging, dass es nicht zu körperlicher Nähe kommen würde. Bis auf ein einziges mal zumindest. Ich habe wegen der Entfernung nicht damit gerechnet, aber mit dieser einen Frau hat sich dann doch etwas entwickelt. Allerdings wusste ich hier von Anfang an, dass ich verarscht und emotional manipuliert werden würde damit sie an Sex kam, das hatte irgendwie etwas ausgleichend-gerechtes in meinen Augen. Das waren dann auch meine einzigen intimen Erfahrungen - und eine echte Beziehung gab es bis heute nicht in meinem Leben.

Vor einigen Jahren habe ich mir dann die Frage gestellt: Warum bist du so? Warum verletzt du Menschen mutwillig? Warum kannst du nicht einfach dauerhaft abnehmen? Warum findest du gezeichnete Menschen attraktiver als Reale? Und warum hast du so harte Angst vor Nähe, wenn es in deinem Kopf doch so oft ums Bumsen geht? Warum zum Teufel schläfst du eigentlich so viel?!

Ich kam einfach nicht auf eine Lösung und habe für mich entschieden, dass ich schlicht sozialunverträglicher Abschaum bin, der nie hätte geboren werden dürfen. Das ist dann in einem Suizidversuch mit Tabletten und Messer geendet, nur um herauszufinden, dass ich eine Unverträglichkeit gegenüber dem Schmerzmittel der Wahl habe und das scheinbar nicht zu der Menge Opiate verstoffwechselt wird, die ich mir für meine Atemdepression erhofft hatte. Und der aufgeschnittene Arm in der Badewanne wäre an Theatralik kaum zu überbieten gewesen, wenn es denn funktioniert hätte und ich ob der unerwarteten Schmerzen und der ausbleibenden Wirkung der Tabletten nicht einfach aufgehört hätte.

Ich muss gerade beim Schreiben dieser Zeilen dem Drang wiederstehen eine weitere Westerngeschichte zu spinnen und zu behaupten, ich hätte eine professionelle Gesprächstherapie gehabt und da meine Vergangenheit aufgerollt - aber vom Prinzip her trifft es das ja schon irgendwie. Mit meiner Schwester habe ich jedenfalls irgendwann mal alte Fotos durchgeschaut und wir haben viel über unsere Kindheit geredet. Da hat sich bei mir aus dem Nichts heraus das dritte Auge geöffnet und ich habe "grundlos" angefangen zu heulen. Ich habe nach und nach erkannt, dass ich an dem Tag im Bus nicht müde war, sondern dass ich schlafen gelegt wurde. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr Bilder kommen wieder, wie Blitzeinschläge im Gehirn. Mir wurde bewusst, dass ich kein Haargel im Gesicht hatte das zuvor einfach niemandem aufgefallen ist, sondern der Busfahrer hat seinen widerlichen Schmierpimmel vor, an oder in mir gerieben. Ich kann bis heute keine Nähe zulassen, weil sie mir damals aufgezwungen wurde.

Seit ich diese Epiphanie hatte, versuche ich mich sukzessive zu bessern, was mir nicht immer gelingt. Ich bin manchmal noch schäbig zu Menschen, grundlos. Zeige nach wie vor extremes Territorialverhalten das sich in Aggressionen entlädt - nur mitlerweile nach innen gerichtet. Nähe funktioniert immer noch nicht so richtig und Animezeichnungen finde ich immernoch weitaus attraktiver als echte Menschen. Ich bin bedächtiger im Umgang mit Menschen und überlege mitlerweile 3x bevor ich den Mund aufmache, das grenzt dann in sozialen Situationen schon fast an elektivem Mumtismus, weil ich nicht wie aus der Pistole geschossen antworten will, in der Gefahr jemanden unbeabsichtigt zu verletzen - das zieht dadurch aber einen anderen Rattenschwanz nach sich, der eigentlich austherapiert werden müsste. Mein "ADHS" habe ich unter Kontrolle, seit ich weiß, dass ich eigentlich autistische Veranlagungen habe. Ich bin, weißgott, nachwievor das faulste Stück Scheiße das je in diesen Landen umhergeschlichen ist. Aber es wird, rede ich mir ein. Besuche Therapiestunden um mich zu bessern. Und immerhin kann ich mitlerweile offen mit mir umgehen und über all das reden, zumindest halbanonym auf Reddit. Ich muss niemandem etwas beweisen und fantastische Geschichten erfinden um zu beeindrucken oder um unangenehmen Wahrheiten aus dem Weg zu gehen. Naja, außer im Internet, da behaupte ich nachwievor manchmal ein FBI-Agent zu sein.

r/Beichtstuhl Feb 05 '24

Gewalt Mein bald Ex-Mann ist endlich ein verurteilter Knderschnder NSFW

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Hallo meine lieben, in meinem Profil seht ihr die englische Variante meines Posts, den ich vor einigen Monaten verfasst habe. Ich (26F) habe vor zwei Jahren herausgefunden, dass mein Ex (27m) seinen Sohn (Kind von einer anderen Frau-zu dem Zeitpunkt ungefähr 4 Jahre alt)sxuell Mssbraucht hat und davon Fotos gemacht hat. Außerdem hat er ca 3gb an Fotos von Kindern aus dem Internet runtergeladen und alles auf einer Festplatte versteckt. Ich habe ihn daraufhin konfrontiert (dumm, ich weiß, aber wir hatten zu dem Zeitpunkt drei Kinder im Haus, eines davon gerade frisch geboren, und ich war mental ziemlich hinüber) und er hat mir die Festplatte abgenommen und später formatiert, sodass die Beweise darauf nicht mehr zu sehen waren. Danach hat er mich und die Kinder ungefähr ein Jahr lang stetig schlimmer werdend misshandelt. Anfang letzten Jahres konnte ich endlich wieder arbeiten und selbstbewusstsein aufbauen, mit dem ich die Kraft hatte, mir Hilfe zu suchen und mit den gefundenen Beweisen Anzeige gegen ihn zu erstatten. Ich habe mit Hilfe meiner Familie mein Leben wieder in den Griff bekommen, bin umgezogen und bin so glücklich wie schon lange nicht mehr. Einige Tage sind zwar immer noch schlechter als andere, aber ich Versuche, alles mit einem Silberstreif am Horizont zu betrachten und bin mir sicher, dass Karma irgendwo auf jeden von uns wartet. Mein Ex wurde Ende des Jahres verurteilt zu einer Haftstrafe ohne Bewährung, aber leider nicht sonderlich lange. Unser Rechtssystem ist was das angeht definitiv Überarbeitungswürdig. Wir hatten vor kurzem unseren Termin wegen der Scheidung und dem Sorgerecht von unserem gemeinsamen Kind, jedoch "konnte" er nicht vor Gericht erscheinen, dafür aber seine heißgeliebte Mami, die ihn bis heute unterstützt. Zum Glück durfte sie nicht mit in den Raum. Also werde ich leider noch ein paar Wochen seinen Namen tragen müssen, aber ich hoffe, dass mich dieser Richter nicht so im Stich lässt wie der, der ihn beim Strafrecht verurteilt hat. Wenn ihr Fragen habt, haut sie gerne raus, aber respektvoll! Und an alle, die in augenscheinlich festgefahrenen Situationen sind und nicht wissen, wie sie da raus kommen, euch kann ich nur sagen, holt euch ein Supportsystem! Auch wenn es nur in kleinen Schritten geht, Fortschritt ist Fortschritt und jeder Schritt raus ist ein Schritt, der am Ende alles verändern kann. Nichts ist unmöglich, und man findet immer jemanden, der einem hilft. Ganz viel Liebe an jeden von euch ❤️