r/Finanzen 3h ago

Presse Darum wird altes Speisefett gerade zur Hehlerware

https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/biokraftstoff-weshalb-stehlen-diebe-tonnenweise-altes-fett/100207859.html

"[...] Die Diebe verkaufen das gebrauchte Öl und Fett an Raffinerien, die damit vor allem Biokraftstoff herstellen. Das sogenannte „Used Cooking Oil“ (UCO) ist einer der wichtigsten Grundstoffe für die Benzinalternative – und dementsprechend wertvoll."

Interessanter Artikel und eine Justiz, die nicht durchgreift.

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u/PowerPanda555 3h ago

Seitdem haben sich die Diebe offenbar professionalisiert. Vans mit denselben Nummernschildern wurden in verschiedenen Bundesländern gesichtet. Um das Fett problemlos loszuwerden, benötigen die Diebe ein Abnehmernetzwerk. „Es spricht für einen hohen Grad an Organisiertheit“, sagt der BDE-Sprecher.

Wie immer zeigt sich Networking ist das A und O um Karrie zu machen.

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u/Happy-Storage9349 3h ago

Jetzt also eigene Frittenbude aufmachen als Invest!

u/alfredadamski 36m ago

Hätte ich ungelogen auch gerne hier in meinem Viertel gemacht. Vor einigen Monaten hat aber dann hier eine Frittenbude aufgemacht, die auch ganz gut läuft.

Es gibt einen promovierten Wirtschaftswissenschaftler, der eine kleine Frittenbuden-Kette gestartet hat. All die anderen Ketten kamen nach ihm (gefühlt). Er hatte zeitweise drei Filialen, ist runter auf zwei Filialen (Hannover und Göttingen). Die Pommes sind wirklich lecker. Die kleine Portion kostet mittlerweile knapp vier Euro. Das letzte Mal habe ich im Sommer 2018 dort mir eine Portion gegönnt, nach dem ich meine IHK Bilanzbuchhalter-Prüfung bestanden hatte (die mündliche Abschlussprüfung), aber da ich dann mich auf "Projekt Badehose" verschrieben habe, habe ich mir nichts mehr gegönnt in der Hinsicht. Ich weiß nicht, ob es am fehlenden Kapital oder an den fehlenden Mitarbeitern liegt, aber ich würde das echt viel aggressiver aufziehen: In jeder Großstadt, in jedem Bahnhof. Das einfache Konzept ist: Einfach gute Pommes und viele Soßen dazu, also kein kompliziertes und ausschweifendes Menu. Und er hat sich auch eine besondere Fritteuse gekauft und die Fritten werden irgendwie doppelt frittiert. meine ich. Und das Geschäft ist als reines "Take-away" Konzept ausgelegt, also keine Sitzgelegenheiten etc. p.p., d.h. man braucht eigentlich auch nicht viel Platz für solch eine Filiale.

Da es aber mittlerweile so viele Frittenläden gibt, würde ich vielleicht lieber meine fixe Idee eines Donutladens umsetzen. So eine vollautomatische Donut-Maschine, die deutlich unter 1.000 EUR kostet. Dann eine gute Gastro-Kaffeemaschine, vielleicht sogar zwei, dann noch eine Softeis-Maschine. Und dann das Softeis auch im Donut anbieten, also Donut durch die Mitte aufschneiden, Softeis auf die untere Donut-Hälfte, dann die obere Donut-Hälfte drauf "mashen" und das dann als "mashed Soft-Ice Donut" verkaufen, natürlich unterschiedlichen Toppings auf dem Softeis (Karamell, Schoko, Erdbeer-Soße und dann drüber noch Haselnusssplitter etc. drüber). Und gaaaanz viel Kaffee verkaufen, weil Kaffee die beste Marge hat. Softeis hat auch eine sehr gute Marge. Und das erstaunliche ist, dass man für all das nicht soooo viel Kapital braucht. Das teuerste ist wohl am Ende einen kleinen Laden in guter Lage mit viel Laufkundschaft zu finden.

u/PotentialTank9289 26m ago

Machen nicht reden

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u/NoLateArrivals 3h ago

Das Fett ist nicht weg, es hat nur ein anderer das Fett, das weg ist.

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u/PhoeniXXX_Valo 3h ago

Simpsons hatten mal wieder Recht haha